Hübsch + Harlé Architekten Stadtplaner | Coca Cola Areal - Hübsch + Harlé Architekten Stadtplaner

Städtebaulicher Ideenwettbewerb –
Entwicklung des ehemaligen Coca-Cola Areals in Nürnberg

Zeitraum: August 2016
Ergebnis: 2. Runde
Lage: Mögeldorf, Ecke Ostendstraße – Dr.-Gustav-Heinemann-Straße
Aufgabe: Städtebauliche Entwicklung des ehemaligen Coca-Cola Areals
Themen: Schallschutz – Umgang mit Lärmbelastung durch Verkehr
Prüfung von Hochpunkten mit Wohnnutzung
Freiraumplanung
Flächen: Grundstück 18.400 m²
60% Wohnen, 40% Gewerbe
42.000 m² BGF (24.000m² Wohnen, 16-18.000 m² Gewerbe)

Die städtebauliche Setzung der Gesamtkomposition entsteht aus einer oszillierenden Schichtung der Baukörper. Sie ist so aufgebaut, daß entlang der Ostendstrasse die fünfgeschossige Gewerbenutzung einen schützenden Rücken bildet. Die Faltung im Inneren des Grundstücks erzeugt zwei zentrale Hofsituationen, an denen sich die prägnanten Wohntürme im Westen und Osten des Grundstücks anlagern. Die Erschließung der Gewerbeflächen erfolgt entweder über die beiden Höfe oder über den zentralen Zugang von der Ostendstrasse, der über eine Brücke ins Innere der Anlage führt.
Das differenzierte Übereinanderlagern ermöglicht individuell nutzbare Grundrisse, in unterschiedlichsten Größen.
Die Schichtung löst sich nach oben hin immer mehr auf und bildet eine plastisch ausformulierte Antwort auf die Frage was zeichnet ein modernes Wohnhochhaus aus?

Der westliche Innenhof, an dem auch die im Südwesten befindliche Bushaltestelle angebunden ist, bildet den zentralen Treffpunkt der gesamten Anlage. Dieser Hof öffnet sich nach Norden zur großen Grünanlage des Wöhrders Sees, er verzahnt sich sowohl inhaltlich, wie auch gestalterisch und ermöglicht großzügige Eingangssituationen für die unterschiedlichen Nutzungsangebote Wohnen, Gewerbe, Restaurant.
Diese Verwebung des natürlichen Grünbereichs mit der artifiziellen Gestaltung der Höfe versucht für alle Nutzer das Bewußtsein für den genius loci zu wecken und leistet so einen wichtigen inhaltlichen Beitrag zur Verdichtung des städtischen Raums an dieser Stelle.
Der östliche Quartiershof reagiert auf die bestehende Nachbarbebauung und versucht sowohl das Altenheim, wie auch den Kindergarten miteinzubeziehen. Durch diese Platzbildung wird ein qualitätvoller, ruhiger Außenbereich für die Nutzer und Anwohner geschaffen, der aber durch die großzügige Öffnung des mittleren Gewerbekörpers auch direkt an die Bushaltestelle angebunden ist und somit eine zusätzliche, verkehrsberuhigte und attraktive Erschließung für das Altenheim und den Kindergarten darstellt.
Durch das am südlichen Platzende situierte durchgehende Wasserband wird ausreichend optische Distanz zur Gewerbenutzung geschaffen, ein lebendiges Miteinander von Wohnen und Arbeiten wird dadurch gefördert.
In den Gebäuderiegeln befinden sich die Gewerbenutzungen, aus dieser Basis entwickeln sich am westlichen und östlichen Rand des Grundstücks die Wohnnutzungen in den Türmen.

Alle Wohnungen sind großzügig belichtet, haben umlaufende Terrassen und nutzen die einmalige Chance des fantastischen Ausblicks.
Die Grundrisse sind auf größtmögliche Flexibilität angelegt, sowohl im Gewerbebereich, wie auch bei den Wohnungsangeboten.
Die Wohnungen sind zur westlich gelegenen Altstadt und zum östlichen Naturraum des Wöhrder Sees orientiert und nehmen in ihrer Gliederung Rücksicht auf die erforderlichen schalltechnische Anforderungen.
Die oszillierende Behandlung der Geschosse erzeugt unterschiedlichste Aufenthaltsbereiche, die Rückzug, aber auch Ausblick und Inszenierung der Umgebung ermöglichen, das plastische Ausformen im vertikal und horizontal Räumlichen differenziert die großen Baumassen und gestaltet unterschiedlichste Erscheinungsformen der prägnanten Wohntürme.

Das gesamte Grundstück ist eingeschoßig unterkellert und bietet ausreichend Stellplätze an.
Die Tiefgarage ist über zwei Ein- und Ausfahrten an der West – und Ostseite des Grundstücks großzügig erschlossen.

Coca Cola Areal

Nürnberg
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